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Neuigkeiten_1819

¡Hola a todos!

Auch dieses Jahr hat in den 9. Klassen der Spanienaustausch mit der Schule Pablo VI aus Ávila stattgefunden. Die 16 spanischen Schüler und ihre zwei Lehrer, Lumi und Álvaro, waren vom 18.02. bis zum 24.02 bei uns zu Besuch. Anfangs war es schon etwas komisch, dass jemand „Fremdes“ mit zu einem nach  Hause kommt, aber dieses Gefühl ist sehr schnell verflogen, da wir uns alle in dieser kurzen Zeit gut angefreundet haben und sehr viel Spaß hatten. In der Woche hatten wir ein volles Programm; vom Pizzaessen über eine Stadtrallye durch Baden-Baden bis hin zu einem Besuch des Burda Museums und vielem mehr. Einen großen Tagesausflug in den Nationalpark Schwarzwald gab es auch. Dort machten wir eine Schneeschuhwanderung durch den Wald und an der Piste entlang. Wir sind aber nicht einfach nur gelaufen, was anfangs auch nicht so einfach war mit den Schneeschuhen, sondern wir machten auch viele Stopps und lernten viel über die Natur im Schwarzwald und dachten auch darüber nach, was wir tun können, damit Orte wie der Nationalpark noch lange erhalten bleiben.

Die spanischen Schüler besuchten uns auch ein paar Mal im Unterricht, so waren sie bei uns im Sportunterricht und lernten ein wenig Latein und Französisch. Die spanische Gruppe unternahm auch viele Ausflüge alleine, so besuchten sie das Casino, das Rathaus, wo sie von unserer Oberbürgermeisterin begrüßt wurden, waren in den Thermen schwimmen und besuchten das ZKM und das Schloss in Karlsruhe.

Aber auch nach den schulischen Aktivitäten planten wir viele Treffen; wir waren z. B. alle zusammen bowlen oder trafen uns zum Faschingsumzug in Varnhalt. Das war vermutlich eines der spannendsten „Events“ für die Spanier, denn dieses Jahr fand der Austausch zum ersten Mal im Februar statt und nicht wie sonst schon im Dezember. Erst wirkte es fast so, als hätten die spanischen Schüler etwas Angst vor den Hexenmasken und dem vielen Konfetti, aber später fanden sie es doch sehr lustig, sich gegenseitig mit Konfetti einzuseifen.

Am letzten Abend trafen wir uns noch einmal als Gruppe in Rastatt im „Hopfenschlingel“ zum Essen. Es waren fast alle dabei und die Stimmung war in der großen Gruppe sehr ausgelassen. Das ist auch etwas, was uns aufgefallen ist; die Spanier waren immer gut drauf, haben immer gelacht und waren aber auch immer sehr laut. In den großen Räumlichkeiten des Restaurants fielen wir damit aber gar nicht groß auf. Eigentlich waren zwei Tische reserviert, aber nach einer kurzen Zeit ist es darauf hinausgelaufen, dass wir alle, etwas gequetscht, um einen Tisch saßen, lachten, aber auch schon etwas traurig waren, dass das der letzte gemeinsame Abend war.

Denn schon am nächsten Morgen mussten unsere Austauschschüler mit ihren Koffern in die Schule kommen. Um 9.15 schon, was früher war als ursprünglich geplant, mussten wir uns dann schweren Herzens und  mit vielen Tränen verabschieden.

Die spanische Gruppe ist uns in dieser einen sehr lustigen und erfahrungsreichen, aber auch zu kurzen Woche sehr ans Herz gewachsen und wir freuen uns sehr darauf, sie in 6 Monaten wieder zu sehen und auch etwas von ihrem Leben und ihrer Kultur erfahren zu können.

¡Hasta luego!

„Wirtschaft macht Schule“ - Gelebte Kooperation am Beispiel der beruflichen Orientierung am Markgraf-Ludwig-Gymnasium

Am „Tag der beruflichen Orientierung“ am vergangenen Dienstag bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums die Chance sich über ihre Möglichkeiten der Berufs- und Studienwahl zu informieren. Zusammen mit unserem für die Berufs- und Studienorientierung verantwortlichen Lehrer Herrn Hemmann konnten 9. Klassen ihre persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten reflektieren und sich über Berufsmöglichkeiten informieren. Neben einem Interessen- und einem Online - Test wurden die Schülerinnen und Schüler auch von unserem Kooperationspartner Mercedes Benz Rastattüber die Anforderungen und Möglichkeiten der Arbeitswelt informiert. Gemeinsam mit dem Chef der Nachwuchsgewinnung, Herrn Hambsch wurden dabei auch die Besonderheiten eines Bewerbungsgesprächs thematisiert. Dabei wurde den SuS anschaulich gemacht, welche Möglichkeiten es bei der Selbstdarstellung gibt und wie man Fehler beim Bewerbungsgespräch vermeiden kann.

Am Nachmittag stellten unter dem Motto „Eltern stellen ihre Berufe vor“ engagierte Eltern der 9. und 10. Klassen im familiären Ambiente ihre Berufsbiographien und Berufe vor. Somit war das Eis schnell gebrochen und die Schülerinnen und Schüler kamen mit den Vortragenden schnell ins Gespräch. Die Auswahl der vorgestellten Berufe konnte sich sehen lassen. So erlangten die Schüler einen Einblick in die Berufe: Hotelier, Key-Account Manager, Vermögensberater, Apotheker, Marketing-Manager, Logopäde und Geschäftsführer. Auch bei dieser Veranstaltung konnte ein Kooperationspartner des MLGs helfen. Marcus Bartle, Elternteil und Geschäftsführer der ARKU Maschinenbau nahm spontan teil und gab Einblicke in die Unternehmensführung.

Erstmals erweiterten wir beim diesjährigen Sporttag im Winter unser Angebot mit Sportarten wie Schwimmen, Bouldern, Indoor Soccer, Tanzen, Badminton und Boxen. Zusätzlich blieben die klassischen Wintersportarten wie Skifahren am Feldberg und Eislaufen bestehen. Den Schülern stand somit ein große Auswahl zur Verfügung. Der Sporttag stieß nicht nur aus diesem Grund auf große Begeisterung, da jeder unserer Schülerinnen und Schüler die für sich favorisierte Sportart wählen konnte. Auch die Lehrerinnen und Lehrer waren bei den einzelnen Aktivitäten in unterschiedlicher Funktion eingespannt und konnten ihren Schülern einmal in einem anderen Umfeld begegnen. Für deren organisatorische Unterstützung gilt es an dieser Stelle zu danken.
Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den Sporttag im Winter 2020, an welchem wir wieder mit einem ähnlichen Programm an den Start gehen wollen.

Im Nachgang der im Oktober 2018 stattgefundenen Aktionswoche des Landes Baden-Württemberg unter dem Titel „Armut bedroht alle. Teilhaben // Teilsein. Bildung, Arbeit, Wohnen sind Menschenrechte!“ besuchten die Sozialpädagoginnen Adelheid Blaich vom Diakonischen Werk des evangelischen Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt und Bettina Weiß vom Caritasverband Baden-Baden unsere 10. Klassen und berichteten von der „Lebenswirklichkeit von Menschen in Armut“.

Beispiele aus der täglichen Armut der Pädagoginnen zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie schnell und unverschuldet manchmal die Armutsfalle zuschnappen kann, bspw. durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit, was es heißen kann, von Hartz-IV-Geld zu leben, wie diakonische bzw. caritative Hilfe aussieht und dass die Hürden der Sozialhilfe manchmal auch recht hoch sein können.

Deutlich wurde aber auch: Wir selbst sind in der Regel weit weg von solchen Formen der Armut und das ist ein Grund, dankbar zu sein. Und dass es gut ist, sensibel zu sein für Nöte, die es eben auch bei uns in Baden-Baden und Umgebung gibt.

(Schuldekan Dr. Helmut Mödritzer)

Hardstraße 2 - 76530 Baden-Baden

Information : 07221 932366

FAX : 07221 932370

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Markgraf-Ludwig Gymnasium 2018