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MLG aktuell 2 - 17/18

Bewegte Schule - Tipps zum Mitmachen

 

Wege zur bewegten Schule

Mit Tipps und Tricks zur Entspannung und Bewegung im Schulalltag möchten wir allmählich versuchen, den Unterricht aufzulockern und die sitzende Klasse in Bewegung zu bringen.

Hier einige Tipps auch für den Berufsalltag!

1. Entspannungstipps

 1. Den Körper wachklopfen: Die Schüler stellen sich mit den Füßen schulterbreit hin. Der Rücken ist gerade, die Arme hängen locker herunter, die Knie sind leicht gebeugt. Die Schüler klopfen ihren Körper mit der flachen Hand aus, so stark, wie es ihnen angenehm ist. Sie beginnen mit dem Ausklopfen der linken Brustseite und des linken Arms mit Hilfe der rechten Hand und setzen das Ausklopfen so fort, wie Sie es als Lehrender anleiten möchten.

2. Das Wetter nachahmen: Die Schüler ahmen stehend am Platz das Wetter mit Ihrem Körper nach. An einem Tag mit Wind und Regen heben sie die Arme hoch über den Kopf und lassen sie wie den Regen langsam nach unten sinken ("tröpfeln"). Um den Wind nachzuahmen, schwingen sie mit dem Oberkörper hin und her. Sie springen über Pfützen und laufen (am Platz) vor dem einsetzenden Regen weg. Sie als Lehrer/in beginnen das "Wetter" anzuleiten, später springen die Schüler ein und schlagen passende Bewegungen vor.

 3. Den Körper ausschütteln: Die Schüler stehen mit leicht gebeugten Beinen fest auf dem Boden. Alle Körperteile werden nacheinander ausgeschüttelt. Die Schüler können dabei auch Geräusche machen wie z.B. den Atem mit einem "Brrr" herausdrücken.

 4. Schwingen wie ein Baum: Alle stellen sich mit den Füßen schulterbreit hin, die Knie sind leicht gebeugt. Sie fordern die Schüler auf, das Gleichgewicht in alle Richtungen zu verlagern, aber nur gerade so viel, dass die Schüler mit beiden Beinen an demselben Platz stehen bleiben können.

 5. Die Schultern lockern: Die Schüler wechseln vom Zehen- in den Fersenstand und umgekehrt. Die Schüler laufen weich abfedernd auf der Stelle. Die Schultern langsam nach vorn kreisen lassen, anschließend nach hinten. Die Arme hängen locker nach unten. Mit beiden Händen nach oben in die Luft greifen ("Äpfel pflücken"). Langsam den Oberkörper nach unten abrollen, Arme und Schultern ausschütteln, Wirbel für Wirbel wieder aufrollen.

 6. Chinesische Kopfmassage: Geht im Sitzen, die Augen sind geschlossen. Zuerst werden die Hände durch Drücken, Kneten, Dehnen angeregt. Mit den Fingerkuppen streichen sich die Schüler die Stirn von der Mitte zu den Schläfen aus. Sie legen Zeige- oder Mittelfinger an die Nasenwurzel, drücken sanft und lassen wieder los, ein paar Mal im Wechsel. Dann rutschen die Finger nach unten und drücken sanft die Nasenflügel nach innen. Die Zeigefinger streichen von der Mitte der Oberlippe zu den Jochbeinen hin aus. Dasselbe noch einmal von der Mitte der Unterlippe. Die Schüler bewegen den Unterkiefer mit der Hand hin und her. Die Handrücken werden an den Unterkiefer gelegt und streichen zu beiden Seiten hin aus. Das linke und das rechte Ohr werden nacheinander massiert, der Knochen hinter den Ohren ebenfalls. Die Schüler stellen sich vor, das gesamte Gesicht von der Nase her nach außen zu dehnen. Die Schüler reiben die Hände und legen sie dann für einen Moment auf's Gesicht. Die Schüler bleiben einige Atemzüge lang mit geschlossenen Augen sitzen und spüren der Übung nach.

2. Bewegung

 Spiel- und Übungsformen mit einem Stuhl

 Laufen auf der Stelle – in leichter Vorlage mit beiden Händen an der Stuhllehne festhalten und auf der Stelle laufen

 Heiße Herdplatte – Schnelles Aufstehen und Wiederhinsetzen bei aufrechter Oberkörperhaltung. Aufstehen und wieder hinsetzen, ohne die Fußstellung zu verändern.

 Radfahren im Sitz – Sich auf den Stuhl setzen und mit dem Gesäß nach vorne rutschen, sich leicht an die Stuhllehne anlehnen und mit den Händen an den Seiten der Sitzfläche festhalten und vorwärts radeln

 Bauch nach oben – Sich auf den Stuhlsethen, mit dem Gesäß und den Füßen nach vorne rutschen und sich mit den Händen an den Seiten der Sitzfläche festhalten. Den Bauch nach oben heben, so dass der Körper fast gestreckt ist. Das Kinn bleibt dabei auf der Brust, um eine Hohlkreuzbildung zu vermeiden.

 Stuhl berühren – Um den Stuhl herumlaufen oder hüpfen. Der ÜL nennt einen Körperteil z.B. rechten Fuß. Dann versuchen alle schnellstmöglich mit dem genannten Körperteil die Sitzfläche des Stuhls zu berühren.

 Schlusssprünge – Sich in Vorlage an der Rückenlehne des Stuhles festhalten und mit geschlossenen Füßen rhythmisch hin – und herspringen.

 Text: Marquet

 

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